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blind

Kammerspiel von Lot Vekemans

Leitung: Sandra Maria Huimann

Dramaturgie: Maria Kordasch

Mit: Alida Bohnen und Andreas Manz-Kozár


Premiere Theater Chemnitz: 20.03.2026

»Vater Richard und Tochter Helen leben sehr unterschiedliche Leben: Er schottet sich in einer Gated Community immer mehr von der Außenwelt ab und ist allem und jedem anderen gegenüber feindselig eingestellt. Sie setzt sich täglich für eine vielfältige Gemeinschaft ein und kämpft für eine bessere Welt und Chancengleichheit. Richards Vorurteile lassen ihn vereinsamen. Nun hat er auch noch ohne verständliche Gründe seine langjährige Haushälterin entlassen. Helen ist jetzt seine einzige Bezugsperson und soll den kranken Vater pflegen – denn Richard wird langsam blind. Jeder Besuch wird zu einem Kampf der Weltanschauungen. Als ein Sicherheitslockdown die beiden zusammen einsperrt, kommen Vater und Tochter nicht länger an dem vorbei, was jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde. Vorwürfe prallen aufeinander, alte Verletzungen brechen auf. Doch vielleicht liegt in der Auseinandersetzung auch die Chance auf eine neue Annäherung?

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Gräben immer tiefer zu werden scheinen, zeigt Lot Vekemans, wie Trennlinien schon im Privaten beginnen. Und stellt zugleich die Frage: Wie gehen wir mit anderen Meinungen um? Und was braucht es, um den anderen zu verstehen?«

Text: Theater Chemnitz Foto: Nasser Hashemi

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